Archiv: Wasser

Forschungsprojekt GRUWAS – Innovative Lösungen für eine zukunftssichere Wasserversorgung

Wie können wir Wasser auch in Zeiten zunehmender Trockenperioden sicher verfügbar halten? Diese Frage steht im Zentrum des Forschungsprojekts GRUWAS („Ganzheitliches System für den Bau und Betrieb von Untergrundwasserspeichern – Sicherung der Wasserressourcenbewirtschaftung unter Bedingungen des Klimawandels“).
Gemeinsam mit der Technische Universität Dresden, Institut für Grundwasserwirtschaft, der Wasserwesen: HTW Dresden sowie der Wilfried Keßler Erdbau & Abbruch GmbH in Plauen arbeitet die M&S Umweltprojekt GmbH an Lösungen, die die nachhaltige Wasserversorgung in Sachsen langfristig sichern sollen.

6. WILO-Wassertage am Adlersberg

Nach den erfolgreichen Veranstaltungen in den Vorjahren fanden am 16. Oktober 2025 die „6. WILO-Wassertage – Die Abwasserwelt im Fokus von Innovation, Effizienz und Nachhaltigkeit“ auf dem Adlersberg bei Regensburg statt.

Das Fachsymposium richtete sich an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus der Abwasserwirtschaft sowie an Ingenieure, Fachplaner, Vertreter von Umweltbehörden und Hochschulen. Namhafte Referenten beleuchteten aktuelle Themen und Entwicklungen der Branche aus unterschiedlichen Perspektiven.

Sicherheit der Wasserversorgung im Grundgebirge in Nordostoberfranken

Seit jeher ist die Wasserversorgung im nordostoberfränkischen Kristallin aufgrund der hydrogeologischen Ausgangssituation eine Herausforderung. Zu großen Teilen wird hierfür Grundwasser aus Quellen und Brunnen gewonnen. Für die öffentliche Trinkwasserversorgung wurden in den Jahren 2020-2022 jährlich etwa 23 Mio. Kubikmeter Wasser gebraucht, 78 % davon stammen aus den lokalen Grundwasservorräten. Darüber hinaus ergänzt die Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) durch die Talsperre Mauthaus im Landkreis Kronach das Wasseraufkommen mit ca. 5 Mio. Kubikmeter Wasser.

REHAU leistet mit dem RAUSIKKO SediShark einen Beitrag zum Gewässerschutz

Mit Einführung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) wurde ein ambitioniertes Ziel ge-setzt: Bis spätestens 2027 sind alle europäischen Gewässer – Flüsse, Seen, Grundwasser und Küs-tengewässer – in einen „guten ökologischen Zustand“ zu überführen.
Eine wesentliche Herausforderung dabei ist das Niederschlagswasser aus urbanen Flächen. Regen-wasser, das in Städten von Straßen, Parkplätzen oder Industriearealen abfließt, enthält zahlreiche Schadstoffe wie Reifenabrieb, Ölreste, Schwermetalle, Mikroplastik und Feinstaub. Gelangt dieses Wasser unbehandelt in eine Versickerungsanlage oder direkt in Vorfluter, gefährdet es die Wasser-qualität erheblich.

Zwischenstand zum Projekt „Klimaresilientes Neubaugebiet Hof“

Im Rahmen unseres neuen Forschungsprojekts zum klimaresilienten Neubaugebiet haben wir bereits an mehreren Veranstaltungen teilgenommen und eigene Formate organisiert. Diese Gelegenheiten nutzten wir, um das Projekt vorzustellen, uns mit Fachleuten zu vernetzen und wertvolle Impulse für die weitere Projektentwicklung zu gewinnen.
Im März fiel der Startschuss für ein innovatives und zukunftsweisendes Projekt: Gemeinsam mit dem Institut für nachhaltige Wassersysteme (inwa) der Hochschule Hof und der M&S Umweltprojekt GmbH initiiert das Kompetenznetzwerk Wasser und Energie e.V. die Entwicklung einer Handlungsempfehlung für ein klimaresilientes Neubaugebiet in der Stadt Hof.
Ziel des Projekts ist es, im Rahmen einer sogenannten „Phase 0“ der Bauleitplanung die Weichen für ein besonders wasser- und klimaresilientes Stadtquartier zu stellen.

Start eines Forschungsprojekts für ein klimaresilientes Neubaugebiet

Am 15. Mai 2025 wurde im Rathaus Hof der Startschuss für ein bedeutendes Forschungs- und Entwicklungsprojekt gegeben. Das Kompetenznetzwerk Wasser und Energie e.V. startet gemeinsam mit seinen Projektpartnern, dem Institut für nachhaltige Wassersysteme (inwa) der Hochschule Hof und der M&S Umweltprojekt GmbH aus Plauen, ein innovatives Vorhaben zur wasser- und klimaresilienten Stadtplanung. Neben den Projektpartnern nahmen auch Vertreter der Stadtplanung der Stadt Hof teil. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ über eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren mit 400.000 Euro.

Unsere Mitglieder

Mit unseren Vereinsmitgliedern, die sich u.a. aus Unternehmen, Kommunen, Bildungs- und
Forschungseinrichtungen sowie (Fach-)Behörden zusammensetzen, decken wir alle Bereiche der
Wasser-, Energie- und Umweltbranche ab und verfügen über hervorragende Fachkompetenz.

Wenn Sie Interesse an einer Mitgliedschaft in unserem Netzwerk haben,
würden wir uns über Ihre Kontaktaufnahme freuen. Gerne kommen wir für
ein persönliches Gespräch direkt zu Ihnen.

Das Beitrittsformular des Kompetenznetzwerkes Wasser und Energie finden Sie hier, die Vereinssatzung hier.

Förderer der Kompetenzregion Wasser und Energie