Archiv: Energie

Effizienzsteigerung in der Zellstoffherstellung

Die nachhaltige und effiziente Nutzung natürlicher Ressourcen verbindet die Mitglieder im Kompetenznetzwerk Wasser und Energie e.V. Wie das in der Praxis gelingen kann, zeigt Mercer Rosenthal: Als einer der größten Industriebetriebe in der Grenzregion zwischen Thüringen und Nordbayern setzt das Werk in Rosenthal am Rennsteig konsequent auf die Optimierung seiner bestehenden Anlagen. In seiner Rolle als moderne Bioraffinerie erzeugt Mercer Rosenthal jährlich rund 360.000 Tonnen Kraftzellstoff (NBSK) sowie wertvolle Bioprodukte wie Tallöl und Lignin. Zudem betreibt das Unternehmen mit 57 MW elektrischer Leistung das größte Biomassekraftwerk Thüringens

Energiewende für Jung und Alt am Untreusee

Unter dem Motto „Energiewende. Hier. Jetzt.“ fanden Mitte Juli erneut die Bayerischen Energietage statt. Die vom Team Energiewende Bayern initiierte Aktionswoche bietet jedes Jahr zahlreichen Organisationen, Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen die Möglichkeit, mit eigenen Veranstaltungen über die Energiewende zu informieren und Menschen für eine nachhaltige Energiezukunft zu begeistern. Seit dem vergangenen Jahr sind sowohl das Institut für Wasserstoff- und Energietechnik (iwe) der Hochschule Hof als auch unser Kompetenznetzwerk offizielle Unterstützer des Team Energiewende Bayern. Aus dieser Zusammenarbeit entstand gemeinsam mit weiteren regionalen Partnern die Idee, eine Veranstaltung für Bürgerinnen und Bürger zu organisieren, die die Energiewende verständlich, greifbar und erlebbar macht.

Stilisierte Moleküle in Grün und Blau vor dunklem Hintergrund

Die Wasserstoffregion Nordoberpfalz: Wie „H2NOPF“ die Energiewende vor Ort gestaltet

Die Energiewende ist längst keine abstrakte Zukunftsvision mehr, sondern eine konkrete Gestaltungsaufgabe für Regionen weltweit. Ein Beispiel dafür, wie lokale Akteure versuchen die Dekarbonisierung und den wirtschaftlichen Wandel selbst in die Hand zu nehmen, ist die Wasserstoffregion Nordoberpfalz – auch „H2NOPF“. Hinter diesem Namen verbirgt sich eine strategische Initiative, die die Landkreise Neustadt a.d. Waldnaab und Tirschenreuth sowie die kreisfreie Stadt Weiden in der Oberpfalz umfasst. Gemeinsam verfolgen die Partner das Ziel, eine durchgängige, regionale Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff aufzubauen: von der Erzeugung über die Infrastruktur bis hin zur konkreten Nutzung in Industrie, Gewerbe und Mobilität.

Wasserstoff-Kernnetzbetreiber veröffentlichen Details für Kapazitätsreservierungen ab März 2026

Mit dem geplanten Start des Kapazitätsreservierungsprozesses im deutschen Wasserstoff-Kernnetz am 19. März 2026 beginnt eine neue Phase im Aufbau der Wasserstoffwirtschaft. Die veröffentlichten Informationen aus Pressemitteilung und Marktinformationspaket zeigen deutlich, dass nun konkrete Strukturen geschaffen werden, um den Hochlauf des Marktes aktiv zu unterstützen und Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen zu bieten. Im Zentrum steht dabei die Möglichkeit für Marktteilnehmer, frühzeitig Transportkapazitäten im Wasserstoffnetz zu reservieren. Diese Option stellt einen entscheidenden Fortschritt dar, da sie Unternehmen erstmals erlaubt, ihre Projekte langfristig zu planen und Investitionen auf eine stabilere Grundlage zu stellen. Gerade in einer Phase, in der viele Wasserstoffprojekte noch mit Unsicherheiten verbunden sind, ist diese Entwicklung von großer Bedeutung.

Wilo weiht nachhaltiges Energiekonzept am Standort Hof offiziell ein

Mit der offiziellen Einweihung eines neuen Energiekonzepts in Hof treibt die Wilo Group die nachhaltige Weiterentwicklung ihrer Standorte voran. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Landwirtschaft aus der Region hat der Wassertechnologiekonzern die erfolgreiche Umsetzung eines Projekts gefeiert, das Klimaschutz, Versorgungssicherheit und regionale Wertschöpfung miteinander verbindet. Mit dem erfolgreichen Ausbau des nachhaltigen Energiekonzepts am Standort Hof setzt Wilo ein starkes Zeichen für eine zukunftsfähige Industrieproduktion und zeigt, wie regionale Partnerschaften, technische Innovationskraft und ein klarer Fokus auf Klimaschutz zusammenwirken. Gleichzeitig macht das Projekt deutlich, dass nachhaltige Transformation nicht abstrakt bleiben muss, sondern ganz konkret dort beginnt, wo Unternehmen Verantwortung für ihre Standorte, ihre Prozesse und ihr Umfeld übernehmen.

Hochschule Hof startet Wissenstransferprojekt „EnerTECH+“

Mit einer gut besuchten Auftaktveranstaltung startete am 21.05.2026 an der Hochschule Hof das neue Projekt „EnerTECH+ – Wissenstransfer für Zukunftstechnologien“. Ziel des zunächst auf drei Jahre angelegten Vorhabens ist es, aktuelles Forschungswissen gezielt in kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu transferieren und diese bei der Umsetzung zentraler Technologien der Energiewende zu unterstützen. Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann ordnete in seiner Begrüßung die strategische Bedeutung des Projektes ein: „Energie ist weltweit eines der großen Megathemen unserer Zeit. Für uns ist das Thema in vielfacher Hinsicht interessant. Entscheidend ist dabei die Frage: Was braucht die Wirtschaft? Gleichzeitig wollen wir den Unternehmen auch neue Erkenntnisse aus der Forschung mitgeben.“

Unsere Mitglieder

Mit unseren Vereinsmitgliedern, die sich u.a. aus Unternehmen, Kommunen, Bildungs- und
Forschungseinrichtungen sowie (Fach-)Behörden zusammensetzen, decken wir alle Bereiche der
Wasser-, Energie- und Umweltbranche ab und verfügen über hervorragende Fachkompetenz.

Wenn Sie Interesse an einer Mitgliedschaft in unserem Netzwerk haben,
würden wir uns über Ihre Kontaktaufnahme freuen. Gerne kommen wir für
ein persönliches Gespräch direkt zu Ihnen.

Das Beitrittsformular des Kompetenznetzwerkes Wasser und Energie finden Sie hier, die Vereinssatzung hier.

Förderer der Kompetenzregion Wasser und Energie